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Was bewirkt das Wort „Schmerz“ in unserem Gehirn?

Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir das Wort „Schmerz“ lesen? Es scheint ein harmloses Wort zu sein, aber dennoch kann die bewusste Wortwahl Ihre Schmerzreaktion beeinflussen. In diesem Blog erklären wir Ihnen, was uns die Wissenschaft über Sprache und Schmerz sagt und warum schmerzbezogene Wörter unsere Schmerzwahrnehmung beeinflussen können.

Unser Gehirn reagiert auf Wörter

Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt, die Sicherheit einzuschätzen. Dabei werden nicht nur physische Signale verarbeitet, sondern auch Sprache. Wörter haben eine Bedeutung, die das Gehirn aktivieren kann. Untersuchungen zeigen, dass das Lesen von schmerzbezogenen Wörtern Bereiche des Gehirns aktivieren kann, die auch an der Wahrnehmung von echtem Schmerz beteiligt sind. Dazu gehören Bereiche, die mit Emotionen, Aufmerksamkeit und Bedrohung zu tun haben. Mit anderen Worten: Das Gehirn unterscheidet nicht immer zwischen einem echten Reiz und der Bedeutung eines Wortes.

Warum schmerzbezogene Wörter eine starke Reaktion hervorrufen können

Das Wort „Schmerz” ist für viele Menschen mit früheren Erfahrungen verbunden. Vielleicht hatten Sie selbst schon einmal lang anhaltende Schmerzen oder haben Angst, dass sich Ihre Beschwerden verschlimmern könnten. Sobald das Gehirn das Wort erkennt, kann es sozusagen sagen: „Achtung, das ist wichtig.” Dies kann zu Folgendem führen:

  • Stärkere Konzentration auf den Körper

  • Verspannte Muskeln

  • Vorsichtige oder vermeidende Bewegungen

Bei Menschen mit lang anhaltenden Schmerzen ist diese Reaktion oft stärker, da das Gehirn dann besonders empfindlich auf alles reagiert, was mit Schmerz zu tun hat, einschließlich Sprache.

Worte können Schmerzen verstärken, aber auch lindern

Wenn Worte Schmerzen beeinflussen, können sie auch hilfreich sein. Positive Worte wie „Genesung” oder „besser werden” fördern eine positive Einstellung und verhindern, dass Schmerzen unnötig ausgelöst werden. Außerdem wird unbewusst eine positive Perspektive geschaffen.

Wenn man versteht, was Schmerz ist, dass Schmerz nicht immer Schaden bedeutet und dass Bewegung in der Regel hilft statt schadet, kann das Gehirn beim Lesen von schmerzbezogenen Wörtern langsam weniger Alarm schlagen. Die MotiMove-App ist dafür das perfekte Hilfsmittel!

Was bedeutet das für Bewegung bei Schmerzen?

Wenn schon das Wort „Schmerz” Anspannung hervorruft, ist es logisch, dass Bewegung bei Schmerzen manchmal beängstigend ist. Dennoch ist gerade sanfte Bewegung eine der wirksamsten Methoden, um dem Gehirn wieder ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Dies kann durch Bewegung im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, durch Erfolgserlebnisse und durch den Aufbau von Vertrauen erreicht werden. Die Begleitung durch die MotiMove-App kann Ihnen dabei helfen.

Warum die Motimove-App dabei hilft

Die MotiMove-App dient nicht nur zum Trainieren, sondern auch dazu, Ihnen zu helfen, Ihre Schmerzen besser zu verstehen. In der App lernen Sie, wie Schmerzen funktionieren und wie Sie in Bewegung bleiben können. Die App bietet:

  • Erklärungen zu Schmerzen in leicht verständlicher Sprache, damit Schmerzen weniger bedrohlich wirken.

  • Ruhige, angeleitete Übungen, die Ihnen helfen zu erfahren, dass Bewegung sicher sein kann.

  • Einblick in Ihre Fortschritte: Kleine Schritte machen einen großen Unterschied.

  • Motivierende Unterstützung, um das Vertrauen zu bewahren.

Wissen gibt Ruhe, Bewegung gibt Vertrauen

Schmerzbedingte Einschränkungen haben Auswirkungen, müssen Sie aber nicht einschränken. Indem Sie lernen, wie Schmerzen funktionieren, und sich auf sichere Weise bewegen, können Sie Schritt für Schritt mehr Vertrauen in Ihren Körper aufbauen. Möchten Sie selbst damit beginnen? Laden Sie die Motimove-App herunter und entdecken Sie, wie Wissen, Bewegung und Vertrauen zusammenkommen.

Renske van Lith

Praktikant/in für Marketing & Kommunikation

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